07. August 2019, 15:33 Uhr

GesaHu

Eine Gruppe der GesaHu besuchte Partner in Mosambik

Von einer Reise nach Mosambik kehrte Anfang Juli eine Gruppe der Gesamtschule Hungen zurück. Die 14 Schülerinnen und Schüler sowie vier begleitende Lehrkräfte besichtigten die Partnerschulen und überzeugten sich von der Verwendung der Gelder, die die Schulen erhalten hatte.
07. August 2019, 15:33 Uhr
Gruppenfoto vor dem Gebäude der Distriktregierung von Macate, wo das neue Bauprojekt (Berufsschule) der Gesamtschule Hungen entsteht.

Durch den Zyklon IDAI, der im März weite Gebiete von Mosambik verwüstet hatte, waren auch Schäden an Schulgebäuden aufgetreten. Nach einem Aktionstag an der Gesamtschule Hungen Anfang April und durch private Spenden waren 50.000 Euro zusammengekommen, sodass alle entstandenen Schäden an den vom Verein »Schulpartnerschaft mit Mosambik e.V.« finanzierten Schulen repariert werden können. Da diese Schäden nicht so groß sind, konnte noch zwei weiteren benachbarten Schulen geholfen werden. Hier freuten sich die Schulleiter und die Schulgemeinde besonders über die schnelle Hilfe, die sie von staatlicher Seite in dem verarmten Land nicht erwarten können. Ganz besonders dankbar zeigte sich die Schulgemeinde der Primarschule Chissassa, die Dank der schnellen Hilfe aus Hungen wieder instandgesetzt werden konnte. Mit einem feierlichen Empfang der Reisegruppe wurde die Wiederinbetriebnahme der Schule begangen. Alle Redner betonten, dass ihnen die Worte fehlten, um ihr Glück zu beschreiben.

Im Rahmen der Reise besuchte die Gruppe mehrere Schulen, die vom Verein gebaut bzw. verbessert wurden. Sie befinden sich im Zentrum des Landes nahe der Provinzhauptstadt Chimoio. Bei jedem Besuch war die Freude der Mosambikaner groß, wenn die Reisegruppe eintraf. Eine herzliche Begrüßung mit Gesang und Tanz sowie eine Einladung zum Essen im Schulgebäude gehörten immer zum »Pflichtprogramm«. Dazu wurden beim Rundgang die Räumlichkeiten und ihr Ausbau bzw. Ausbesserungsmaßnahmen gezeigt, die in der jüngsten Vergangenheit vorgenommen worden waren. Der Stolz und die Freude über das Erreichte waren dabei auf beiden Seiten deutlich erkennbar. Neben den baulichen Fortschritten bildete aber auch der soziale Kontakt bei dieser Begegnungsreise ein wesentliches Element. Die mosambikanischen Schülerinnen und Schüler eroberten mit ihrer Offenheit schnell die deutschen Jugendlichen. Eventuelle Sprachschwierigkeiten wurden durch Gesten überbrückt und der Sport kam als verbindende Kraft zum Tragen. Man spielte Fußball und Volleyball zusammen auf dem Schulgelände, bis die Rückfahrt zur Unterkunft anstand.

Neben den Schulbesuchen stand auch ein Wochenende mit mosambikanischen Lehrkräften am Chicamba-See auf dem Programm. Hier wurde ein Vergleich zwischen Mosambik und Deutschland erarbeitet.

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