17. Oktober 2018, 12:14 Uhr

Übung

Explosion in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule – Licher DRK und Feuerwehr bei gemeinsamer Herbstübung

Ein Schultag wie jeder andere. Im Chemieunterricht führen Lehrer und Schüler ein Experiment durch, mit verheerenden Folgen: Eine Explosion verletzt zahlreiche Personen im Klassenraum andere Schüler erleiden einen Schock und rennen aus dem Gebäude. Mit dieser Situation mussten sich Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Lich und der Licher Feuerwehr im Rahmen ihrer gemeinsamen Herbstübung an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) in Lich auseinandersetzen.
17. Oktober 2018, 12:14 Uhr
Zahlreiche Verletzte mussten behandelt werden.

Die Einsatzkräfte waren mit großem Aufgebot zur Übung angerückt: 23 Feuerwehrkräfte, 14 Sanitäter und dazu noch acht Hundeführer der Hunderettungsstaffel Gießen waren an der Schule im simulierten Einsatz. Und dieser gestaltete sich alles andere als einfach: Schüler mussten über die Drehleiter aus dem obersten Schulstockwerk gerettet werden, andere einfach per Leiter aus den Fenstern. Dazu suchten Atemschutzgeräteträger die Klassenräume nach weiteren Verletzten ab.

Doch damit war die Arbeit der Rettungsdienste noch lange nicht getan: Denn zehn Schüler wurden noch auf dem Schulgelände vermisst – hier kamen vier Flächensuchhunde der Hunderettungsstaffel Gießen zum Einsatz: Die Teams aus Mensch und Hund machten sich direkt nach Eintreffen am Übungsort daran, die vermissten Schüler aufzuspüren. Ein kurzer Befehl, schon machten sich die Suchhunde an die Arbeit und nach wenigen Minuten waren die Vermissten gefunden.

Währenddessen wurden die Verletzten am Sammelpunkt von den Sanitätern des DRK behandelt und betreut.

Nach rund 40 Minuten waren aber die letzten Personen gefunden, alle Verletzten behandelt und das entstandene Feuer gelöscht. »Es ist alles so gelaufen wie es sollte«, sagte der Einsatzleiter und stellvertretende Wehrführer Timo Schnepf nach Übungsende. »Auch die Zusammenarbeit mit dem DRK und die Übergabe der Verletzten lief dieses mal ganz wunderbar.«

Aus Sicht des DRK lief die Zusammenarbeit auch sehr gut, wie DRK-Bereitschaftsleiter Mario Brandel mitteilte: »Wir hatten kleinere Anlaufschwierigkeiten, aber danach lief es gut. Die Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel aus Gießen hat ebenso sehr gut funktioniert«.

Die Übung war neben der Erprobung des Zusammenspiels der beiden Rettungsorganisationen der Abschluss des 150. Jubiläumsjahrs des DRK Ortsvereins Lich.

»Ich denke nach diesem Jahr mit seinen zahlreichen Veranstaltungen weiß jeder Licher, wie alt unser Verein ist«, sagte DRK Vorsitzende Dr. Christiane Solms. Besonders freute sie sich aber über das soziale Engagement der jungen Leute, insbesondere über den Schulsanitätsdienst der DBS: Diese unterstützen regelmäßig bei Schulungen oder den Blutspendeterminen. Zur gemeinsamen Übung des DRK und der FFW stellten die Schulsanitäter die verletzten Schüler dar.

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